Meine To-Want-Liste bis Jahresende
Ein bisschen Business, viel Herz und ein paar Herzenswünsche
Jedes Jahr schreibe ich mir keine klassische To-Do-Liste, sondern eine To-Want-Liste. Sie ist weniger ein Plan und mehr eine Einladung an mich selbst. Ich will mich auf die Dinge konzentrieren, die mir wichtig sind und mir Freude machen. Heute möchte ich euch meine Liste für die letzten Monate dieses Jahres zeigen. Vielleicht inspiriert sie euch, auch eine eigene zu schreiben. Judith Peters hat mich animiert, bei ihrem Blogtoberfest mitzumachen.
Kreative Projekte und Business
Einige meiner Wünsche drehen sich um meine Arbeit und darum, Dinge endlich umzusetzen, die schon lange in mir schlummern.
- Ein Angebot für Grossmütter hochsensibler Kinder entwickeln
Grossmütter spielen oft eine besondere Rolle im Leben hochsensibler Kinder. Ich möchte etwas schaffen, das den Grossmüttern Wissen und Zuversicht schenkt und ihnen zeigt, wie wichtig sie sind. - Mindestens drei Blogartikel schreiben
Ich habe viele Gedanken und Geschichten, die ich teilen möchte. Drei Artikel sollen es bis Ende Jahr werden – über Hochsensibilität, Märchen und vielleicht auch über die Wichtigkeit von Grossmüttern, die ihre hochsensiblen Enkel verstehen. - Meine Webseite überarbeiten
Ich werde meine beiden Webseiten zusammenlegen zu einer. Sie soll frischer und klarer werden und meine Projekte besser widerspiegeln. Ich freue mich darauf, meiner Online-Heimat einen neuen Anstrich zu geben. - Meinen Märchen-Podcast starten
Schon lange möchte ich Märchen einsprechen – sanfte, tröstliche Geschichten für Kinder (und Erwachsene). In schwierigen Lebenssituationen haben mich immer Märchen begleitet. Erzählte Märchen sind nicht grausam, denn ich kann meine Bilder selbst gestalten. Nur wenn ich Märchen in Filmen sehe, dann werden mir Bilder aufgezwungen, denen ich mich nicht entziehen kann. Bis Jahresende soll die erste Folge online sein. - Eine Weihnachtsgeschichte für hochsensible Kinder schreiben und online stellen
Ich wünsche mir, dass diese Geschichte ein kleines Licht in der dunklen Jahreszeit bringt. Ich schreibe diese Geschichte für meine drei Nachbarskinder. - Noch drei Mal den Zeichnungskurs beim Cartoon-Zeichner Matto (Andreas Tschudin) besuchen
Im August habe ich einen Jahreskurs bei ihm gebucht. Ich will die Geschichten aus aus meinem Buch "Papa, ich kann nicht schlafen" illustrieren und als Bilderbücher herausgeben. Dabei hilft mir Matto. - Erste Skizzen für mein Bilderbuch fertigstellen
Im April 2026 soll mein erstes Bilderbuch "Der Osterhase hat die Windpocken" erscheinen. Bis dahin ist noch viel zu tun – aber die ersten Skizzen möchte ich dieses Jahr in Händen halten.
Handgemachtes und Natur
Kreativität und Natur gehören für mich zusammen. Beides erdet mich und bringt Ruhe in den Alltag. - 40 Mutmachzwerge und drei Feen filzen
Diese kleinen Figuren begleiten Kinder (und manchmal auch Erwachsene) durch schwierige Zeiten. Ich liebe es, sie zu gestalten. Die Zwerge haben Platz in jeder Hosentasche – jeder ist ein kleines Unikat. - Rosen-, Quitten-, Lindenblüten- und Holunderblütensalben herstellen
In meiner Kräuterküche zu rühren gehört zu meinen liebsten Ritualen. Die duftenden Salben sind kleine Schätze für die Winterzeit und schöne kleine Geschenke. - Brennnesselsamen verpacken und die Blätter zu Pulver mahlen
Ein uraltes Hausmittel, das Kraft schenkt – und so schön, etwas Selbstgesammeltes in den Händen zu halten. - Hagebutten ernten und trocknen
Nichts schmeckt so nach Herbst wie ein Tee aus selbst getrockneten Hagebutten. Zuhause und Ordnung schaffen
Manches ist ganz praktisch – aber auch das hat seinen Zauber, weil es Raum schafft.- Neuen Atelierraum einrichten
Ich wünsche mir einen Ort voller Licht und Ruhe für meine Zwerge, Skizzen und Geschichten. - Drei Schachteln vom Estrich auspacken
Sie stehen da seit dem Umzug. Vielleicht finde ich vergessene Schätze, vielleicht auch nur alte Quittungen. Beides darf gehen. - Kleiderschrank ausmisten
Für mehr Klarheit und Luft zum Atmen. - Angefangene Decke fertigstellen
Sie wartet schon viel zu lange. Ich freue mich auf die letzte Masche und das erste kuschelige Winterwochenende damit. Kleine Auszeiten und Genuss
Zu einer To-Want-Liste gehören auch Momente, die einfach guttun.- An den Bodensee fahren und bei einem Kaffee auf den See schauen
Ich bin am Wasser aufgewachsen.
Auch wenn ich heute im Grünen wohne, fehlt mir manchmal der Blick auf den See.
Ein Besuch dort ist wie ein kleiner Urlaub. - Am Adventsmarkt in Aadorf teilnehmen
Ich liebe die Begegnungen an solchen Märkten – und natürlich das Vorzeigen meiner kleinen Filzfiguren. Die leuchtenden Augen, wenn die Kinder die Zwerge in die Hand nehmen und ausprobieren, welcher ihnen am meisten zusagt. - Den Weihnachtsmarkt in St. Gallen genießen
Lichter, Düfte und vielleicht etwas Schnee.
St. Gallen hat für mich etwas Nostalgisches und Geheimnisvolles – schon als Kind mochte ich die Stadt.
Damals kannten wir sogar ein freches kleines Verslein über den Bischof, das uns jedes Mal zum Lachen brachte.
Diese Erinnerung begleitet mich noch heute, wenn ich durch die festlich geschmückten Gassen gehe. - Mindestens einmal Fondue essen
Weil es für mich ohne Fondue kein richtiger Winter ist. - Ein Paar warme Bettsocken stricken
Ich wohne zwar im Paradies, aber im Winter ist es mit warmen Füssen eindeutig gemütlicher.. - Zwei Ster Holz zersägen und die Brombeerstauden im Garten zurückschneiden
Nicht gerade romantisch, aber beides bringt Wärme und Ordnung.

Ich war einmal in St.Gallen in dieser wunderschönen Bibliothek, wie schön ist es dort! Das Sockenstricken habe ich auch auf meiner Liste, mittlerweile zum dritten Mal! Ich hoffe, ich bekomme es hin. Alles Gute beim Umsetzen Deiner Pläne!